Die Anfänge: Forschung an der Universität
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Tübingen promovierte Stefan Müller an der Universität Hohenheim mit einem Fokus auf die Automobilwirtschaft. Seine Dissertation untersuchte die Beschäftigungseffekte technologischer Umbrüche — ein Thema, das ihn bis heute antreibt. Es war die Grundlage für alles, was danach kam.
Das Institut für Arbeitsmarktforschung: Strukturwandel verstehen
Von 2008 bis 2012 arbeitete Stefan am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn. Hier entwickelte er seine analytischen Fähigkeiten und veröffentlichte Studien über die Beschäftigungsdynamiken bei großen Industrietransformationen. Die Arbeit war akademisch rigoros, aber er wollte mehr — er wollte verstehen, was diese Zahlen für echte Menschen bedeuten.
Bertelsmann Stiftung: Regionale Perspektiven
Bei der Bertelsmann Stiftung (2012–2015) analysierte Stefan systematisch die regionalen Wirtschaftsentwicklungen in Automobilregionen. Er verbrachte Zeit in Baden-Württemberg und Bayern, sprach mit Betriebsräten, besuchte Fabrikhallen und verstand zum ersten Mal, wie anfällig diese Regionen gegenüber Strukturwandel sind. Die Feldstudien gaben seinen Daten ein Gesicht. Plus, er erkannte früh, dass die Elektrifizierung nicht einfach eine technologische Verschiebung sein würde — es würde ein fundamentaler Umbau der gesamten Lieferketten.
AutoShift Analytics: Die Spezialisierung
Seit 2019 leitet Stefan das Research-Team bei AutoShift Analytics GmbH. Das Unternehmen ist spezialisiert auf genau das, was ihn fasziniert: die Elektrifizierungstransformation der deutschen Automobilindustrie und ihre makroökonomischen Auswirkungen. Er führt intensive Feldstudien durch, analysiert Zuliefererstrukturen und arbeitet mit Betriebsräten zusammen, um zu verstehen, wie der Wandel in der Praxis funktioniert. Seine Arbeiten erscheinen regelmäßig in führenden Wirtschaftszeitschriften. Und ja, er wird oft zu Podiumsdiskussionen eingeladen — weil er wirklich weiß, wovon er spricht.